Leistungsmesser Rennrad

Ein Rennrad Leistungsmesser dient dem Radsportler dabei seine eigene Leistung zu messen und aufzuzeichnen. Das wiederum ist für die Trainingsplanung und Kontrolle wichtig. Die Leistungsmessung durch einen Powermeter ist allerdings auch im Wettkampf ein großer Faktor, der von allen Profiteams schon seit Jahren genutzt wird. Auch im Radsport werden somit in Zeiten der Digitalisierung die Vorteile dieser versucht zu nutzen. Der Leistungsmesser liefert dem Radsportler Werte zu Gesamtleistung oder zur Links-Rechtsverteilung der Kraft. Leistungsmesser am Rennrad werden oftmals durch einen Herzfrequenzmesser ergänzt. Vor der Zeit der Powermeter wurde die Leistung nämlich versucht anhand der Daten der Herzfrequenz zu ermitteln. Das Zusammenspiel der Leistungswerte des Leistungsmessers am Fahrrad und der Herzfrequenz des Sportlers lässt eine Analyse der Daten ganzheitlicher werden. Anhand der verschiedenen Werte kann dann eine genauere Auswertung der Leistung erfolgen. Sowohl die Daten des Powermeters, als auch die Daten und Werte anderer Sensoren werden über ANT+ oder Bluetooth an den jeweiligen Radcomputer übertragen, dort gespeichert und angezeigt. Bei den Fahrradcomputern und Fitnessuhren, die oftmals in der Triathlonszene verwendet werden, ist es daher wichtig darauf zu achten, dass diese Geräte entweder Bluetooth oder ANT+ kompatibel sind. Die meisten Geräte der Firmen Garmin, Wahoo, Lezyne, oder Cycle Ops verfügen über diese Standards und sind daher auch mit den verschiedenen Sensoren kompatibel. Bei den Leistungsmessern am Rennrad ist ebenfalls auf die Kompatibilität zu achten. Die Pedalpowermeter sind beispielsweise aufgrund der verwendeten Pedalplatten, die auf Basis der Firma Look bei allen Herstellern von Pedalpowermetern aufbauen, nicht für den Mountainbike Bereich geeignet. Dafür sind die Pedalpowermeter unter Triathleten sehr beliebt, da die Powermeter problemlos und mehrfach schnell zwischen verschiedenen Rädern getauscht werden können. Zu den Herstellern von Pedalpowermetern zählen die Firmen Garmin, Favero oder PowerTap. Letztere Firma wurde allerdings von der Firma Quarq gekauft, sodass die Powermeter Powertap P2 und die PowerTap G3 Nabe nun auch von Quarq vertrieben werden. Eine andere Möglichkeit den Leistungsmesser am Rennrad zu verbauen ist der Kurbelarm. Diese Variante nutzt beispielsweise die US amerikanische Firma Stages Cycling. Dort werden die Dehnmessstreifen auf den Kurbelarm montiert und zusammen mit einem Batteriefach verkleidet. In einem kleinen Kästchen auf der Innenseite des linken Kurbelarms befindet sich dann der Leistungsmesser und die Batterie, mit der er betrieben wird. Dies ist eine der einfachsten Formen von Powermetern aber dennoch sehr zuverlässig und genau. Aus diesem Grund wurde schon von einigen anderen Herstellern versucht diese Art von Powermetern nachzubauen. Die Stages Powermeter sind für die meisten Schaltgruppen von den großen Anbietern wie Shimano, FSA, SRAM oder Campagnolo verfügbar, da die Leistungsmessung auf die originalen Kurbelarme der einzelnen Hersteller montiert wird. Die bereits im oberen Teil des Artikels erwähnte Firma Quarq hingegen stellt genau wie die Firma SRM Powermeter her, die die Leistung im Kurbelspider messen. Die Powermeter sind ebenfalls mit den meisten Schaltgruppen kompatibel, erfordern allerdings einen Ausbau der gesamten Kurbel. Beim Wiedereinbau muss dann vor allem auch auf die Kompatibilität mit dem Innenlager geachtet werden. Bei Fragen zur Kompatibilität mit einem passenden Innenlager hilft unser Support Team auch jederzeit gerne weiter. Bei einem Überblick über die verschiedenen Arten von Leistungsmessern am Rennrad darf der spanische Hersteller Rotor allerdings nicht fehlen. Als einziger Hersteller verbauen die Spanier die Leistungsmessung direkt in der Kurbelwelle. Dort sind sowohl die Dehnmessstreifen montiert, als auch das Batteriefach unsichtbar in der Kurbelwelle verbaut. Den Rotor Powermeter gibt es auch in verschiedenen Varianten, sowohl für Rennrad als auch für Mountainbike. Für beide Bereiche gibt es außerdem den Rotor 2Inpower DM Powermeter. Dieser kann dem Radsportler genau wie die beidseitig messenden Pedalpowermeter Favero Assioma Duo oder Garmin Vector 3 eine genaue links rechts Verteilung der Wattleistung anzeigen. Einseitig messende Systeme wie der Favero Assioma Uno verdoppeln die gemessenen Werte einfach und können somit keine Verteilung anzeigen.

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